Gewitter mit Hagel am Samstag

Ein wirklich extremes Gewittern mit Hagel in Tischtennisball-Größe (und mehr) überzog unseren und angrenzende Landkreise. Sintflutartig verwandelten sich Straßen zu Flüssen. Die Gegend sah kurzzeitig sehr winterlich aus. Der Schein trügte: Viele zig Einsätze der Feuerwehren und andere Hilfseinrichtungen waren die Folge: Um 15:46 ist auf Grund der ersten Hagelschläge und einem offenen Fenster der Grundschule die dortige BMA eingelaufen. Da gleichzeitig der Strom in Teilen der Gemeinde ausgefallen ist, wurden die Mitglieder der Feuerwehr durch den Kommandanten direkt alarmiert. Unsere Feuerwehr Ried wurde zu einem zerstörtem Dachflächenfenster, durch verstopfte Gullys überflutete Straßen, schweren Ästen uvm. beordert. Unsere mobile Pumpe setzten wir in Bachern ein. Viele, viele kleinere Einsätze waren die Folge. Dabei hat es in Ried augenscheinlich weniger Verletzte und nicht ganz so hohe Sachschäden gegeben wie in anderen Ortschaften in der Gegend.

Presse: Augsburger Allgemeine

Schweres Gewitter am Donnerstag

Ein schlimmes Gewitter mit viel Regen in sehr kurzer Zeit und vor Allem sehr viel Wind überzog den südlichen Landkreis. Ohne Alarmierung wegen des daraus resultierenden Stromausfalls wurden wir zu einer ausgelösten BMA (Brandmeldeanlage) gerufen. Diese konnten wir nach Prüfung der Räumlichkeiten zurücksetzen. Dort fertig eilten wir zu einem umgestürzten Baum auf der Staatsstraße 2052 Zwischen Zillenberg und Weitenried. Der Wald war zu dem Zeitpunkt bereits gesperrt. Mit vereinten Kräften aus Eismannsberg und Spezialmaschinen aus den angrenzenden Ortschaften zerlegten wir den Baun in handliche Einheiten, reinigten die Straße. Nach der Kontrolle des Waldes konnten die an der durch den umgestürzten Baum gehinderten Autos weiter fahren.

Diverse weitere kleinere Bäume und Barrieren auf der Straße wurden von uns im weiteren Verlauf beseitigt. Nach einem solch arbeitsreichen Abend freuten sich alle Beteiligten auf die verbleibende Nachtruhe.

Verkehrsunfall in Ried (Hauptstraße)

Als das Abendessen entweder gerade aufgetischt oder bereits verzehrt war, alarmierte uns die integrierte Leitstelle zu einem Verkehrsunfall (THL 2). Manche Feuerwehrler musst bei der Anfahrt bereits an der Unfallstelle vorbei. Umgezogen und mit unseren Fahrzeugen eilten wir zu der Einsatzstelle. Neben Absichern der Unfallstelle, Sicherstellung des Brandschutzes und Binden der auslaufenden Betriebsstoffe kümmerten wir uns um die Patienten bis zum Eintreffen des First Responders / des Rettungsdienstes. Zudem mussten wir die zu dieser Uhrzeit stark befahrene Staatstraße inkl. Schwerlasterverkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeileiten. Als der Unfall vollständig aufgenommen war und die letzten Verschmutzungen beseitigt waren, konnten wir auch wieder einrücken und unseren liegengelassen Tätigkeiten (wie erwähnt teils das Abendessen) widmen.

Motorrad-Unfall zwischen Ried und Hörmannsberg

Um die Mittagszeit alarmierte uns die integrierte Leitstelle Augsburg zu einem Motorradunfall zwischen Ried und Hörmannsberg. Ein Motorrad und ein LKW waren in eine Kollision verwickelt. Die Motorradfahrende musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht werden. 

Unsere Aufgabe gemeinsam mit der Feuerwehr Hörmannsberg bestand darin den Brandschutz sicherzustellen, auslaufende Betriebsstoffe zu binden/aufzukehren aber vor allem eine Umleitung um die stark befahrene Staatsstraße einzurichten und aufrecht zu halten.

Die Feuerwehr Hörmannsberg durfte somit mit uns Ihr erst am Vortag in Dienst gestelltes neues Fahrzeug zum ersten Mal einsetzen. 

Presse: Augsburger Allgemeine 

Brand Wohnhaus in Ried (B3)

Ein ruhiger sonniger Mittwoch Nachmittag schützt  nicht vor einem Brand. Als viele teils schon im Feierabend oder kurz davor waren, erinnerte uns diverses Gerät (Sirene, Feuerwehr App oder Piepser) daran, dass jederzeit “was passieren kann”. 

Im Gerätehaus angekommen bestätigte sich die Meldung Brand Stufe 3 (B3). Eilig – wie  bei jedem Einsatz-  rüsteten wir uns aus und fuhren zum Einsatzort. Nachdem die Wasserversorgung sichergestellt war, konnte unsere perfekt eingespielte Damen-Angriffscrew zum Brandherd vorrücken und bekämpfen. Ähnlich schnell (plus Anfahrtsweg)  waren unsere Kameradinnen und Kameraden aus den mit-alarmierten Wehren (Eismannsberg, Hörmannsberg, Mering und Baindlkirch) vor Ort. 

In Summe waren 7 Atemschutztrupps aller Feuerwehren im Einsatz um zu löschen, sicherstellen, dass keine weiteren Brandnester existieren, und  verbrannte Materialien ins Freie befördern. 

Nachdem wir öfters gemeinsam üben und zusammen im Einsatz sind, klappte auch hier wieder perfekt das Zusammenspiel der Wehren! 

Über Ursache des Brandes liegen kann die Feuerwehr keine Auskunft erteilen. 

 

Presse: Augsburger Allgemeine

THL Lehrgang Teil 2- Autos zerschneiden

Ein Samstag im Juli bei großer Hitze ist für die Feuerwehrfrau und -Mann der ideale Zeitpunkt sich in seine persönliche Schutzausrüstung (PSA) zu schlüpfen und bei rund 30° Autos zu zerschneiden. Was sich liest wie Quälerei hat einen durchaus ernsten Hintergrund: Die Feuerwehr rettet unter anderem auch Personen aus verunfallten Fahrzeugen. Damit dieses möglichst effizient und dennoch so weit wie irgendmöglich patientenschonend von statten geht, lernen wir gerne dazu. Egal bei welcher Temperatur oder sonstigem Umstand. Am Ende haben wir bei und vor Allem mit der Feuerwehr Mering und diversen anderen Teilnehmern aus dem Landkreis drei Autos auf teils unterschiedliche Weise geöffnet. 

Falls es nun doch zu einem Ernstfall kommt sind wir bereit um helfen zu können. Und das sehr gerne. 

Wenn das immer noch nicht zu 100% überzeugt hat, dann bitte am kommenden Samstag (15.07.2023) an unserem Tag der offenen Tür vorbei schauen!   

Rauchentwicklung an gelöschter Scheune

Aufmerksame Passanten bemerkten noch Rauch an der Einsatzstelle der gefühlt wenige Minuten zuvor gelöschten Scheune und alarmierten die Feuerwehr. Die Kameraden aus Eismannsberg konnten den  Brand alleine löschen und alle mit alarmierten Feuerwehren konnten wieder einrücken. 

Brand einer Scheune in Burgstall

An einem Sonntag Abend um 23.49 neigt der Feuerwehrler zu schlafen um Fit für die Arbeit zu sein. Es sei denn die Sirene geht mit Einsatzstichwort B4. Dann wird es zuweilen sehr eilig. So geschehen am 02.07.2023. Eine Feldscheune stand im Vollbrand. Ein Vorteil: zumeist sind darin keine Personen zu vermuten. Der Nachteil offenbarte sich aber dann bei Erreichen des Einsatzortes: Die Wasserversorgung ist schwierig. Zwar haben diverse Feuerwehrfahrzeuge Wasser auf dem Auto, aber für einen Scheunenbrand braucht man sehr viel Wasser. Daher wurden viele Kräfte der umliegenden Feuerwehren alarmiert – unter Anderem aus den Landkreisen FFB und DAH. Gemeinsam mit riesigen Güllefässer der Landwirte konnte in Teamarbeit die Wasserversorgung sicher gestellt werden und mit der Brandbekämpfung begonnen werden. Als das in der Scheune gelagerte Stroh auseinandergezogen war und sämtliche Glutnester gelöscht waren, durften wir unser ursprüngliches Ziel weiter verfolgen. Bis … siehe nächsten Einsatzbericht

Presse: Augsburger Allgemeine 

Übung Brandcontainer Karlshuld

Wenn es im Sommer nicht warm genug ist, dann geht eine Feuerwehrfrau und -Mann zusätzlich noch in eine Heiß-Übung in einem Brandcontainer. So geschehen an einem sommerlichen Samstag im Juni. Um 6.30 Uhr führen drei Fahrzeuge der Gemeinde nach Karlshuld. Dort angekommen gab es erst einmal eine kurz(weilig)e Theorie. Im Anschluss durften wir uns bei rund 250° an die Temperaturen “gewöhnen”. Obligatorisch ist auch der Test, wie unangenehm kurzfristig unbedeckte Haut sein kann. 

Danach ging es Truppweise in die simulierte brennende und stark verrauchte Wohnung. Dabei wurden mehrere unterschiedliche Brände gelöscht und eine Person geborgen. Nachdem es nicht gerade kühl war, waren wir zwar außen trocken, aber innen komplett nass. 

Am Ende konnten wir unter realistischen Bedingungen den Einsatz der Wärmebildkamera, unser viel erprobtes Wissen testen. Die guten Ausbilder gaben jedem Trupp noch Feedback, das sie im Einsatz auch wieder anwenden können. 

Nachdem sich wieder alle Kameradinnen und Kameraden in trockener Kleidung befanden, konnte gut gelaunt die Heimreise angetreten werden.