Jugendübungen mit viel Spaß

In den letzten Jugendübungen wurde wieder mit viel Spaß die angehenden Feuerwehrfrauen und -Männer auf den Herausforderungen beim Umgang mit den Löschmaterial trainiert. Dabei setzten die Jungs (leider im Moment keine Mädchen) Oberfruhydranten, löschten ein Feuer, durften Feuerlöscher ausprobieren und vieles mehr. Zur Ausbildung gehört auch die Anordnung der Gerätschaften im großen Löschfahrzeug (LF8/10). Im heißen Sommer ist auch mal ein Pool mit dem Material aus dem Auto ohne Anleitung gebaut worden. Eine Schnitzeljagd mit Funk stand auch einmal auf dem Programm. 

Neben den spannenden Themen gehört auch die Gerätepflege dazu. unter anderem Schläuche waschen und auf Dichtigkeit prüfen, Halle reinigen etc. Dle interessanten Tätigkeiten überwiegen aber zum Glück und laut den Berichten der Jugendlichen kam der Spaß selten zu kurz.  

Feueralarm im Kinderhaus Ried.

Feueralarm im Kinderhaus Ried.

Der Feueralarm ertönt im Kinderhaus Ried. Alle sieben Klassen und sieben Gruppen des Kindergartens/der Kita (gut 200 Personen) müssen nun schnell und geordnet das Gebäude verlassen und sich am Sammelpunkt einfinden. Ein Schulkind fehlt allerdings. Kurz darauf ist auch schon die Feuerwehr Ried nebst dem First Responder aus Baindlkirch mit Blaulicht und Sirene in den Pausenhof gefahren. Die beiden wurden zum Kinderhaus Ried alarmiert mit der Meldung “unklare Rauchentwicklung mit vermisster Person”. Die auf der Fahrt ausgestatten Atemschutzträger machen sich unverzüglich auf und suchen das vermisste Kind im dichten Rauch. Dank der permanenten Übungen an der Schule kennen sich die beiden Atemschutzträger in der Schule aus und finden damit den vermissten Jungen sehr schnell und können ihn bergen. Der First Responder übernahm den Jungen und versorgten ihn. Gleichzeitig zur Rettung wurde durch die verbleibenden Feuerfrauen und -Männer die Wasserversorgung und somit die Brandbekämpfung aufgebaut und unverzüglich gelöscht. Zum Glück war es “nur” eine Übung und die Kinder konnten dem schnellen Aufbau der Feuerwehr beruhigt zusehen. Im Ernstfall wären auch viele weitere Feuerwehren mit zum Einsatz angerückt. Dass dies prima funktioniert haben die Feuerwehren der Gemeinde mit den umliegenden Wehren erst im Mai (https://www.augsburger-allgemeine.de/friedberg/Feuerwehr-uebt-fuer-den-Ernstfall-id51112346.html ). Am Ende konnten die Kinder noch das große Feuerwehrauto ausgiebig inspizieren, viele hundert Fragen stellen und Fotos machen.

Knoten und Stiche / Handhabung Feuerlöscher und

Am 05.06.2018 fand eine Übung gemeinsam mit der Jugend aus Eismannsberg statt. Zuerst sind Knoten und Stiche im Feuerwehhaus geübt worden. Diese sind sehr wichtig für Sicherung von Material und Personen. Daher müssen diese stets (auch bei den Großen) geübt werden. Als die super geklappt haben, durfte jeder einen Feuerlöscher testen und ausprobieren. Vom Pulver – Löscher bis zum Schaumlöscher war alles dabei und jeder konnte den sicheren Umgang und Handhabung üben. Anschließend durften die Jungs noch aus vorgegebenen Armaturen und 2 Schläuchen einen Wasserwerfer bauen. Dieser wird benötigt um z.B. bei einem Brand angrenzende Gebäude zu kühlen. Bei den hohen Temperaturen war das eine sehr willkommene Abkühlung. Die 90 Minuten Übung waren wieder einmal sehr schnell vorbei und dennoch konnten die Jung-Feuerwehrmänner (immer noch keine Frau dabei!!!) einiges lernen.

Die Schule brennt

Am Dienstag Abend ertönte in allen Ortschaften der Gemeinde Ried (Ried, Baindlkirch, Eismannsberg, Hörmannsberg, Sirchenried, und Zillenberg) die Sirene zu einem Feuerwehreinsatz. Die Meldung lautete Brand in Ried an der Schule / Kinderhaus. Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um ein Küchenbrand handelte und eine verletzte Person wurde im Rauch gefunden. Der Angriffstrupp borg den Verletzten und übernahm im Anschluss mit den anderen Feuerwehrkameraden die Brandbekämpfung. Aus dem Küchenbrand entwickelte sich durch die starke Hitze ein offener Dachstuhlbrand. Die zusammengezogenen Kräfte löschten nun von allen Seiten das Schulhaus und konnten nach relativ kurzer Zeit Feuer aus melden. Zum Glück handelte es sich „nur“ um eine Übung der Feuerwehren der Gemeinde Ried, ohne dass die Beteiligten informiert waren, abgesehen von den einzelnen Kommandanten. Im Ernstfall ist aber festzustellen, dass alle sechs beteiligten Feuerwehren über 60 Kameradinnen und Kameraden binnen weniger Minuten an den Einsatzort brachten und dank der vielen Übungen einen koordinierten übergreifenden Löschaufbau bereit gestellt haben. Dies lobten vor allem der Bürgermeister Erwin Gerstlacher, Kommandant Jürgen Herrmann und vor allem Kreisbrandmeister Kevin Kobras.

Presselink: Augsburger-Allgemeine

Autos zerstören als Übung für den Ernstfall

Im Rahmen der Ausbildung konnten am Samstag, den 5.5.2018 an vier Autos mit den Rüstsätzen (Rettungssatz bestehend aus Schere, Spreizer und Stempel) der Feuerweh Ried die Rettung geübt werden. jeder durfte jedes Gerät ausprobieren und anwenden. Vorab gab es eine kurzen theoretischen Teil in dem die Grundlagen vermittelt wurden. Zum Schluss wurde ein Unfall simuliert und die Auszubildenden konnten den Ernstfall an Ort und Stelle ausprobieren. Nach so viel Übung und körperlicher Betätigung lud uns die Gastgeberin (FFW Baindlkirch) noch zum Grillen ein. Vielen herzlichen Dank dafür.

MTA Funkausbildung 10.02.2018

Heute fand im Rahmen der modularen Trupp Ausbildung (MTA) eine Funkübung mit vielen Wehren des Landkreises Aichach-Friedberg statt. Beginn war um 8 Uhr in den jeweiligen FW-Gerätehäusern und endete ca. 11.30 Uhr im FW-Haus Ried mit allen Beteiligten. Der Übung sind zwei interessante theoretische Unterrichts-Abende voraus gegangen. Vielen Dank an die beiden Ausbilder der Kreis-Brand-Inspektion AIC-FDB und der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL), die diese Übung geleitet und durchgeführt haben.